(C) Taschen Verlag / Helmut Newton - Pages from the Glossies

Helmut Newton – Pages from the Glossies

 

(C) Taschen Verlag / Helmut Newton - Pages from the Glossies
(C) Taschen Verlag / Helmut Newton – Pages from the Glossies

Titel: Helmut Newton – Pages from the Glossies
Verlag: Taschen
ISBN: 978-3-8365-2449-0
Softcover, 22,2 x 29,5 cm, 524 Seiten

 

Der Fotograf Helmut Newton

Helmut Newton wurde am 31. Oktober 1920 in Berlin geboren und starb 2004 in Los Angeles. Im Dezember 1938 flüchtete Newton vor den Nazis nach Singapur, wo er kurze Zeit als Bildreporter arbeitete. 1945 eröffnete er ein eigenes Fotostudio in Melbourne.
Ab 1956 arbeitete Newton für die Vogue, die sein Hauptauftraggeber wurde. Neben der australischen Ausgabe arbeitete er später auch für weitere Ausgaben der Vogue und nach und nach für andere Modemagazine.

1981 zog er mit seiner Frau nach Monaco, verbrachte die Winter jedoch in Los Angeles. Newton verstarb im Alter von 83 Jahren an den Folgen eines Autounfalls.

Im Juni 2004 wurde seine Urne in Berlin, das war sein letzter Wunsch, beigesetzt.

[Quelle: Wikipedia]

Helmut Newton war einer der begehrtesten und teuersten Mode- Werbe und Portraitfotografen. Seine Bilder locken nach wie vor viele Zuschauer in Ausstellungen und seine Bilder werden in Bildbänden wie diesem gedruckt und gekauft.

 

Der Bildband „Pages from the Glossies“

Für dieses Buch wählten Helmut Newton und seine Frau June aus rund 3000 Auftragsarbeiten verschiedene Motive  aus Bildstrecken und Coverfotos aus. Wir sehen viele Aufnahmen aus der Vogue und Bildstrecken aus den verschiedenen Magazinen. So bekommen wir einen kleinen Eindruck von der Entwicklung der Bildsprache und den verschiedenen Layouts in Magazinen.

Meistens sind die Cover im Original auf jeweils einer Seite abgebildet. Auch bei mehrseitigen Bildstrecken aus den Magazinen sehen wir meistens die Magazinseiten 1:1 im Buch, so als würden wir das Magazin direkt anschauen. Das ist auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber seinen eigenen, spannenden Reiz.

Es geht im Bildband um Bildstrecken und Coverfotos, daher finden sich allgemein wenig Erläuterungstexte im Buch. Zu manchen der Fotos hat Helmut Newton allerdings doch etwas geschrieben, z.B. wie das jeweilige Foto enstanden ist oder warum es so ist wie es ist. Die Texte von Helmut Newton im Buch sind auf englisch, deutsch und französisch übersetzt, wie ich es auch schon von anderen „Taschen“ Büchern kenne.

Fazit

Eine interessante Idee, einen Bildband auf diesem Wege umzusetzen. Dadurch das die Motive nicht für den Bildband fotografiert wurden sondern damals für das entsprechende Magazin, sprechen sie jeweils für sich und das Magazin aus dem sie kommen. Wir sehen also auch einen Einblick in viele Jahre Magazinfotografie und wie sich Coverfotos und Fotografie an sich in den Jahren verändert und entwickelt haben. Ein Blick ins Buch lohnt sich vor allem, wenn ihr in Redaktionen arbeitet oder euch gerne mit Fotografie und Bildsprache befasst.

 

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Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

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