Sonnenuntergang

Bessere Urlaubsfotos

Der Urlaub naht oder ist schon in vollem Gang und alle wollen schöne Fotos machen. Tipps, welche Kamera ihr mitnehmen sollt und wie ihr diese einstellt, könnt ihr auf vielen anderen Blogs und Magazinen lesen, hier habe ich daher ein paar „etwas andere“ Tipps für Euch zusammen gestellt, wie die Urlaubsfotos vielleicht noch ein bisschen besser werden können.

 

Denken

Macht euch ein paar Gedanken, was ihr fotografieren wollt, anstatt wild drauf los zu knipsen. Muss es wirklich das tausendste Foto von eurem Hotel sein oder findet man vielleicht mal ein Motiv, das nicht schon etliche andere fotografiert haben? Speicherchips sind zwar billig und geduldig, aber hunderte von gleichen langweiligen Urlaubsfotos schaut sich nach dem Urlaub vermutlich keiner mehr an.

Der früher verhasste DIA-Abend mit stundenlangen Geschichten und langweiligen Bildern ist auch heute noch präsent. Digital in Form von Powerpoint Präsentationen. Denkt schon beim Fotografieren daran und ihr werden merken, dass ihr mit viel weniger aber dafür spannenderen Fotos nach Hause kommt.

Auf dem Manfrotto-Blog habe ich passend dazu mal was zum Thema „Denken in Projekten“ aufgeschrieben.

 

Bewegen

Ihr seid zwar im Urlaub, aber bewegt euch ruhig mal. Geht ein paar Schritte nach vorne, anstatt den Digitalzoom zu nutzen, bewegt euch nach links oder rechts um einen spannenderen Ausschnitt zu finden oder legt euch auf den Boden und stellt euch auf einen Stein, um Perspektiven zu finden die nicht jeder gesehen hat. Das schärft den Blick.

Wenn ihr zu faul seid ein paar Schritte zu machen, dann war es das Motiv eh nicht wert und ihr könnt es gleich lassen und lieber am Pool oder Strand liegen bleiben.

In Kombination mit dem „Denken“ entstehen so ganz neue Varianten und spannendere Fotos.

 

Technik

Ich bin nicht unbedingt gut darin euch Tipps zu geben, welches Objektiv mit welcher Brennweite und Kamera ihr mitnehmen solltet, dafür gibt es schon genug andere gute Blogs. Meiner Meinung nach ist die beste Kamera immer die, die ich dabei habe, und das ist nun mal meistens das Smartphone.

Ein paar Tipps möchte ich euch aber doch mit auf den Weg geben:

  • Wenn ihr mit einem Smartphone oder einer Kompaktkamera mit eingebautem Blitz fotografiert: Macht ihn aus. Immer. Immer. Immer.
  • Stützt euch selbst und die Kamera oder das Smartphone irgendwo ab, wenn das Bild sonst zu verwackelt wird.
  • Farbfilter sind nur erlaubt, wenn ihr es nicht übertreibt und die Bilder für soziale Netzwerke fotografiert.
  • Wenn ihr Bilder für den späteren Druck fotografiert, ist bei den Filtern (fast) nur Schwarz-Weiß erlaubt.
  • Colorkey Effekte sind immer verboten.

 

Schönen Urlaub

Ich wünsche euch viel Spaß beim fotografieren.
Genießt den Urlaub und erlebt ihn selbst, anstatt den ganzen Tag alles mit der Kamera festhalten zu wollen und dabei Bilder zu machen, die dann auf der Festplatte oder in der Cloud vergessen werden. Geht lieber für ein oder zwei Fotos bewusst los um ein Erinnerungsfoto zu machen und lasst in der restlichen Zeit die Kamera aus.

Weniger ist mehr, das gilt auch im Urlaub.

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

3 Gedanken zu „Bessere Urlaubsfotos

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