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Blickfang. Deutschlands beste Fotografen.

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Titel: Blickfang. Deutschlands beste Fotografen.
Verlag: NBVD | Norman Beckmann Verlag & Design
ISBN: 978-939028-32-1

 

Das Jahrbuch „Blickfang“ erscheint dieses Jahr bereits zum fünften mal und zeigt in einem fast fünf Kilo schweren Bildband das Status Quo der professionellen Fotografie aus Deutschland.
In alphabetischer Reihenfolge zeigen 225 Fotografen auf über 700 Seiten was sie können.
Das Layout des Bildbandes ist eher schlicht aber dadurch sehr schick gewählt. In der Regel wird jeder Fotograf auf einer Doppelseite präsentiert. Durch das sehr große Format ist genug Platz für Name, Kontaktdaten und Schwerpunkte des Fotografen sowie ein ausgewähltes Bild.
Zusätzlich zu den Bildern gibt es auch einen kleinen redaktionellen Teil zum Thema Fotografie. David Hiepler und Fritz Brunier, Robert Grischek und Paul Ripke sowie René Staud sind als Autoren dabei.
Außerdem werden zehn weitere Fotografen in interessanten Interviews ausführlicher vorgestellt und z.B. zu Ihren Vorlieben und dem typischen Tagesablauf befragt. Interviews findet man mit Ilan Hamra, Sven Jacobsen, Christian Schmidt, Elias Wessel, Steffen Schrägle, Jackie Hardt, Adrian T. Kubica, Oliver Schwarzwald und den beiden Agentinnen Gesche Wendt und Svetlana Jakel.

Das Buch an sich ist 25 x 32 cm groß und wiegt fast fünf Kilogramm, ist also ein wirkliches Schwergewicht auf dem Schreibtisch. Das Cover ist weiß, der Rand des Papiers schwarz. Durch das schlichte Layout und die Farbe Gold, die sich durch das ganze Buch zieht, kommt der gesamte Bildband sehr hochwertig daher. Auch die Druckqualität der Seiten, die Auswahl der Fotografen bzw des Fotos unterstützen die edle Optik des gesamten Buches.

Blickfang ist ein großartiger Bildband, der für Art Direktoren, Bildredakteure und Fotografen genauso interessant ist wie für fotografie- und bildbegeisterte Leser, die sich gerne inspirieren lassen oder orientieren möchten.

Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist meiner Meinung nach die fehlende Auflistung der Fotografen nach Stadt, diese sucht man im Buch leider vergebens.

Interessierte Fotografen können sich auf der Webseite für die nächste Ausgabe bewerben und haben so die Möglichkeit im nächsten Buch zu erscheinen, das dann wieder an ca 700 Artbyer aus Agenturen und Bildredakteure in Verlagen verschickt wird.

Ebenfalls auf der Webseite findet man weitrechendere Informationen zum Buch und Konzept sowie einen Blog und Profile der Fotografen.

Alles in allem ist das Buch definitiv mindestens einen Blick wert.

 

 


 

 

 

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

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