Ein Jahr BNI

Vor ca einem Jahr bin ich dem Netzwerk für Empfehlungsmarketing BNI beigetreten. Nach einem halben Jahr habe ich meine ersten Erfahrungen hier verbloggt. Der Artikel ist zu einem der beliebtesten hier im Blog geworden, was mich sehr freut.

In dem ersten Beitrag habe ich auch ausführlich beschrieben was BNI überhaupt ist, wie ein Frühstück abläuft und warum ich mich dazu entschieden habe. Außerdem werden hier evtl. Begriffe fallen die dir komisch vorkommen. Die meisten davon habe ich vermutlich im ersten Blogbeitrag erklärt. Wenn nicht, gibt es hier die Möglichkeit der Kommentare, die du gerne nutzen kannst 🙂

Hier im 2. Beitrag geht es nun um das zweite Halbjahr und was sich für mich geändert hat.

Aktivität

Ich war weiterhin sehr aktiv im eigenen Chapter und beim Cross-Chaptern in anderen Chaptern. Hier habe ich immer mehr gemerkt, das es wirklich große Unterschiede macht in welchem Chapter man sich bewirbt. Die verschiedenen Berufe spielen hier mindestens eine gleich große Rolle wie die anderen Mitglieder. Wenn du eine Mitgliedschaft anstrebst, empfehle ich dir daher auf jedenfall 2-3 verschiedene Chapter zu besuchen bevor du dich festlegst.

Umsatz

Umsatz ist nicht alles, bei BNI allerdings ein sehr wichtiger Faktor.
Leider hat sich am Umsatz für mich nichts mehr getan, es blieb bei Einnahmen von etwas über 3000€ netto. Einnahmen allerdings, die ich ohne BNI Mitgliedschaft nicht gemacht hätte. Zieht man nun die Kosten für Mitgliedschaft, Frühstück, Abendveranstaltungen von grob aufgerundet 2000€ netto ab… ihr könnt es euch selbst ausrechnen.

Gut, viele Mitglieder sagen „im ersten Jahr holt man seinen Einsatz wieder raus, richtig rund gehts im 2. Jahr“. Das mag sein, ich werde es allerdings nicht herausfinden können.

Ein zweites Jahr?

Ungefähr nach 2/3 des ersten Jahres habe ich angefangen zu überlegen ob ich meine Mitgliedschaft verlängern soll. Ich habe mich letztendlich dagegen entschieden, was nicht nur damit zusammenhängt, das ich in der Berufsfotografie für mich keine Zukunft mehr sehe.

Ich bin 2010 u.a. deswegen selbstständig geworden um mich von Regeln und Zwängen die mir nicht liegen zu lösen. Mit BNI hole ich mir genau diese Regeln zurück.
Das Frühstück ist morgens um 7 und es besteht Anwesenheitspflicht. Gerade in den Wintermonaten hatte ich große Probleme im dunkeln aufzustehen. Ich verstehe den Sinn dahinter. Warum Anwesenheitspflicht besteht und warum es so früh stattfindet. Aber für mich funktioniert das nicht.

Aber: Ich habe in dem BNI Jahr viel gelernt und mitgenommen.
Die wöchentliche 60-Sekunden Präsentation hat mir geholfen lockerer vor teilweise fremden Menschen zu sprechen.
Mehrmalige 10-Minuten Präsentationen und kleine Vorträge haben mir geholfen, auch bei längeren Präsentationen (einigermaßen) souverän zu bleiben.
Ich habe in dem Jahr viel gelernt und auch viele spannende Unternehmer kennen gelernt. Mit einigen davon werde ich sicherlich in Kontakt bleiben.
Ich bin daher froh das Jahr BNI mitgemacht zu haben, aber ich freu mich auch das ich nicht mehr jeden Mittwoch um halb 6 aufstehen muss.

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

Ein Gedanke zu „Ein Jahr BNI

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

vier − drei =