Perspektivwechsel

Einer meiner Kunden, NetPress, ruft zur Blogparade zum Thema Perspektivwechsel auf, bei der ich gerne mitmache.

Ich möchte aber nicht unbedingt die beiden aufgeworfenen Fragen beantworten, sondern allgemein etwas zum Thema Content-Marketing und zum Thema Perspektivwechsel schreiben. Beides begegnet mir immer wieder.

 

Perspektivwechsel

In der Zeit, in der ich als Fotograf unterwegs war, war der Wechsel der Perspektive für mich täglich Brot. Ich durfte mich bei jedem Job neu in meine Kunden hinein versetzen. Entweder direkt, wenn diese als Person vor meiner Kamera standen, oder indirekt, um die Philosophie der Firma zu verstehen und diese auf den Fotos in der Bildsprache wiederzugeben.

Auch als Dozent und noch viel mehr in meiner Tätigkeit als Berater versetze ich mich jedesmal in meinen Gegenüber. Nur so kann ich Abläufe, technische Fragen oder Fachwissen auf den Kunden angepasst erklären.
Je nach Vorwissen und Erfahrung meiner Kunden oder Teilnehmer kann ich ganz unterschiedlich mit ihnen sprechen. Das gehört für mich zum Perspektivwechsel dazu.

 

Content Marketing

Im verlinkten Artikel zum Aufruf der Blogparade heißt es u.a.:

Zu den schlimmsten Symptomen aus Sicht der Kommunikation gehören sog. PR-Artikel. Für seriöses Content Marketing sind PR-Artikel die Pest. Hierbei definiert das Unternehmen nur aus sich heraus die Themen, die es zu verbreiten wünscht.

Da kann ich nur zustimmen. Etwas ähnliches habe ich vor kurzem auch bei Twitter geschrieben:

 

 

Bei meinen Workshops zu WordPress fragen die Teilnehmer regelmäßig nach Suchmaschinenoptimierung. Nicht nur im CMS, sondern vor allem in den Texten. Das ist natürlich völlig legitim, wer schreibt will auch gern gefunden und vor allem gelesen werden.

Ich merke hier allerdings eine Tendenz, die mir nicht gefällt und die auch im Netz immer abstruser wird. Da werden immer mehr Texte eher für den Google Roboter, als für den menschlichen Leser geschrieben.

 

Fazit

Ich würde mich freuen, wenn sich die Autoren wieder mehr auf guten Inhalt konzentrieren anstatt nur auf SEO-optimierte Schreibe zu achten. Gute Texte werden dann auch gerne geteilt und weiterempfohlen. Von echten Menschen. Für echte Menschen.

Ein Wechsel der Perspektive ist hier auch sehr wünschens- und empfehlenswert. Stellt euch vor, ihr seid die Leser. Dinge die ihr selbst nicht lesen wollt, solltet ihr auch nicht schreiben. Eigentlich ganz einfach, oder?

 

 

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

3 Gedanken zu „Perspektivwechsel

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