Soziale Netze allgemein

Liebe Leser,

vor 2 Wochen habe ich eine kleine Einführung über Selbstmarketing verfasst, heute möchte ich in die sozialen Netze einsteigen und auch hier mit einer allgemeinen Übersicht anfangen. (und Facebook wird dabei heute nicht die größte Rolle spielen).

Es gibt sehr viele soziale Netzwerke, für fast jeden Beruf gibt es mindestens ein eigenes.
Außerdem gibt es etliche allgemeine Netzwerke, in denen sich Gleichgesinnte treffen können, um sich über Ihre Hobbies, Ihre Arbeit, Ihre Interessen etc… auszutauschen.
Einige Netze sind eher businessorientiert, viele sind an private User gerichtet und manche versuchen den Spagat, das berufliche mit dem privaten zu verbinden.
Alle Netze zu nennen würde diesen Rahmen hier bei weitem sprengen, daher werde ich eher allgemein schreiben, nur auf manche Netzwerke speziell eingehen.

Dies wird sich auch durch die gesamte Serie ziehen, da sich gerade „die Onlinewelt“ und damit auch soziale Online-Netzwerke immer wieder verändern, neu erfinden. So kann es durchaus passieren, das es morgen eine neue Webseite gibt, die alle unsere Wünsche und Anforderungen erfüllt von denen wir teilweise heute noch gar nicht wissen das wir sie haben.

Viele dieser Netzwerke, in der Regel vor allem diejenigen die für die berufliche Nutzung gedacht sind, haben einen „Klarnamenszwang“. Das bedeutet, das Sie sich mit Ihrem echten Namen anmelden sollten. Das macht in solchen beruflichen Netzwerken durchaus Sinn, denn Sie möchten ja durch Ihre Arbeitskollegen oder (potentielle) Kunden gefunden werden.

Die privat orientierten Netze erlauben teilweise „Nicknames“, d.h. dort können Sie sich einen Namen ausdenken, der Ihnen gefällt oder der etwas über Sie, Ihre Hobbies oder Vorlieben aussagt. Meinem Gefühl nach nehmen diese Fantasienamen allerdings ab, bzw werden durch den echten Namen ergänzt, wie das z.B. bei vielen Profilen auf Twitter der Fall ist.
Auf die ausschliesslich privat orientierten Netzwerke möchte ich hier aber gar nicht weiter eingehen, es geht in dieser Serie ja um Selbstmarketing allgemein und im speziellen für Fotografen, daher konzentriere ich mich auf die Netzwerke, die der beruflichen Nutzung dienen.

Wie im letzten Beitrag schon kurz erwähnt empfehle ich, lieber in wenigen „sozialen Netzen“ aktiv, anstatt in vielen Netzwerken eine Karteileiche zu sein.

Sehen Sie sich dazu in Ruhe die Netzwerke an, die  für Sie in Frage kommen.
Sprechen Sie unbedingt auch mit Ihren Freunden, Geschäftskollegen und Kunden und fragen Sie, in welchen Netzen diese aktiv sind. Es macht für den Anfang Sinn dort zu starten, wo Sie schon andere kennen. So können Sie Fragen stellen, um Vorstellungen bzw Empfehlungen mit anderen Usern bitten oder sich ein paar der Dinge zeigen lassen, die das Netz ermöglicht.
Für den Anfang können Sie auch ein wenig herumspielen und ausprobieren ob Sie sich zurecht finden oder lieber ein anderes Netzwerk wählen sollten, das besser zu Ihnen passt.

Wenn Sie sich entschieden haben, können Sie Ihr Profil ausfüllen und mit Informationen füllen. Erzählen Sie etwas über sich, was Sie beruflich machen, verlinken Sie auch auf Ihre Webseite und auf einen Blog, sollten Sie einen haben.
Je nach Netzwerk und je nachdem was Sie erreichen wollen, können Sie hier sehr detailiert schreiben oder auch nur umreissen was Sie tun.

Für den Anfang reicht es wenn Sie in einem Netzwerk aktiv sind.
Wenn Sie noch keinerlei Erfahrung mit sozialen Netzwerken haben, möchte ich Ihnen heute Twitter ans Herz legen.

Hier können Sie in die Welt der Netzwerke einsteigen, ohne sofort selbst dazu beitragen zu müssen. Sie können in Ruhe beobachten und so relativ schnell einen Zugang zu der schnellebigen Welt der sozialen Netze finden.
Sie können sehr schnell Informationen bekommen lesen was andere schreiben, ohne diese erst als „Freunde“ bestätigen zu müssen. Es herrscht das „Follow“ Prinzip. Sehen Sie ein Profil dessen Inhalt Sie interssant finden, folgen Sie ganz einfach dem Account und schon sehen Sie alle Beiträge des Benutzers auch auf Ihrer Startseite.
Folgen Sie bei twitter z.b. auch einigen Zeitungen und anderen Medien, so werden Sie merken das Sie dort oft schneller von aktuellen Geschehenissen erfahren, als im Radio, Fernsehn und natürlich als in der Zeitung selbst.
Sollten Sie sich entscheiden selbst Inhalte zu generieren, können Sie sich in kurzen Beiträgen (bei twitter sind diese auf 140 Zeichen begrenzt) mitteilen.

Auch hier gilt wieder das „alte“ Prinzip.
Schreiben Sie nicht jeden Tag davon wie toll Sie sind, sondern veröffentlichen Sie z.B. interessante Links, Tipps zu Vernissagen und Ausstellungen, berichten Sie über schöne Webseiten von Kollegen, geben Sie Buchtipps etc.
Natürlich können Sie auch von neuen Jobs erzählen die Sie erledigt haben, am besten mit einem Foto aus dem Auftrag oder einem Making-Of Bild während des Shootings.

Sollten Sie später weitere Profile in anderen Netzwerken aufbauen, können Sie die meisten davon mit twitter kombinieren. So lassen sich zb Beiträge, die Sie bei Facebook schreiben, direkt auch in twitter veröffentlichen.
Außerdem können Sie Ihre Webseite oder Ihren Blog so erweitern, das Ihre Besucher direkt von der Webseite aus Beiträge „twittern“ können, die Verbreitung wird also deutlich vereinfacht.
Auch xing, linkedin etc lassen sich mit twitter zusammenführen. Hierzu werde ich an geeigneter Stelle mehr und ausführlicher schreiben.

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

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