Verhaltensweisen

Liebe Leser,

Heute möchte ich etwas persönlicher werden und über verschiedene Verhaltensweisen sprechen, die mir wichtig sind und von denen ich denke, das Sie auch in der Geschäftswelt wichtig sind.

Auf Briefe, Emails, Telefonanrufe reagieren
Ich verstehe durchaus, das bei vielen Leuten viele Emails auflaufen, oder das man nicht immer innerhalb von ein paar Stunden antworten kann. Aber wenn man einen persönlichen Brief (oder eine Email) bekommt, sollte man darauf antworten. (Wenn Sie mal viel zu tun haben, und absehbar ist das dieser Zustand noch einige Tage andauern wird, schreiben Sie bitte wenigstens: „gerade habe ich viel zu tun, ich melde mich demnächst ausführlich“.)

 

Höfliches Verhalten in einem Gespräch
Bei einem Besprechungstermin nehmen Sie sich bitte mindestens eine halbe Stunde Zeit. Wenn Sie keine halbe Stunde Zeit haben, verschieben Sie den Termin, sagen Sie ab oder bitten Sie gleich um ein kurzes Telefonat, egal ob Sie eingeladen haben oder eingeladen wurden.
Wen Sie einen Besprechungstermin fest ausmachen, nehmen Sie sich die Zeit Ihren Gesprächsteilnehmern zuzuhören.

Chat und Emails
Zwischen Chats und Emails gibt es Unterschiede. Eine Email ist ein Brief, die Antwort kommt nicht immer sofort. Ein Chat ist ein Gespräch, hier hört man nicht mitten im Gespräch auf zu „reden“. Wenn etwas dazwischenkommt, kann man zb sagen: „oh, ich muss mich kurz entschuldigen, hier ist gerade etwas dazwischen gekommen“. Wenn Sie in einem echten Gespräch sind, gehen Sie ja vermutlich auch nicht einfach weg, oder?

Klatsch und Tratsch
Schlecht über andere zu sprechen ist verpöhnt, auch wenn Sie mit Ihrer Kritik recht haben sollten. Wenn Sie möchten, schreiben Sie denjenigen persönlich an und teilen Sie Ihre Meinung mit. Frust bei anderen ablassen ist dagegen nicht in Ordnung.
Die Welt ist klein, gerade in der kreativen Branche. Alles spricht sich schnell rum und Sie wissen nicht ob Ihr Gegenüber vielleicht mit dem Kollegen über den Sie sprechen befreundet ist. Ganz abgesehen davon möchten Sie auch nicht, das schlecht über Sie gesprochen wird.

Verlassen Sie diesen Ort so, wie Sie ihn vorfinden möchten
Ganz nach dem Motto der sich auf etlichen öffentlichen Einrichtungen wiederfindet:
Ich bitte Sie, liebe Leser, gerade wenn Sie sich gerade erst selbstständig machen: Behandeln Sie andere Kollegen und Geschäftspartner so, wie Sie auch selbst behandelt werden möchten.

Wenn Sie daran denken, und sich diesen Grundsatz immer wieder vor Augen führen, ist das eigentlich schon ein großer Schritt in ein Miteinander, das von Respekt und Menschlichkeit geprägt ist.

Was sagen Sie dazu?
Denke ich zu „altmodisch“? Stimmen Sie mir zu? oder sind Sie anderer Meinung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare,

Danke

Johannes Mairhofer

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

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