#webseidank reloaded

In den letzten Wochen sind viele schreckliche Dinge in der realen Welt passiert. In der digitalen Version dagegen viel gutes.

 

#webseidank

Ich habe zwar bei der Blogparade #webseidank von unserleben.digital bereits teilgenommen, in diesen Tagen ist mir aber wieder aufgefallen, wie viel gutes das Netz mit sich bringen kann. Daher hier mein zweiter Beitrag.

 

@polizeimuenchen

An dem Wochenende der Schießerei war ich nicht in München und habe die Vorfälle daher online mitbekommen. Bei all den vielen Falschmeldungen und der Panik die da verbreitet wurde, danke ich hier vor allem der Münchner Polizei, die via Twitter über einen langem Zeitraum die einzige verlässliche Quelle war, die noch dazu keine Panik verbreitet hat.

Eine sehr wichtige Aufgabe zu dieser Zeit, in der leider auch viele Spekulationen und Falschmeldungen durchs Netz gingen.

 

#offenetür

Dann kam der Hashtag #offenetuer. Hier boten viele Münchner denen, die an dem Abend durch den Ausfall der öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr nach Hause kamen, ein Bett, eine Mahlzeit und Getränke an. Eine offene Türe eben, aus der virtuellen in die reale Welt übertragen.
Vor allem, da zu diesem Zeitpunkt noch kaum etwas klar war und zeitweise von mehreren, nicht gefassten Tätern die Rede war, hat mich das bewegt und sehr froh gemacht.

In den nächsten Tagen las man dann viele Berichte von Menschen, die an dem Abend in München andere Münchner aufnahmen und sich so gegenseitig unterstützen konnten.

 

#einbuchfürkai

Johannes Korten ist vielen durch die Aktion #einbuchfürkai bekannt geworden. Hier hat er einer Familie, die durch die Verkettung von mehreren Umständen in Geldnot gekommen war, durch eine wunderbare Aktion schnell und unkompliziert zu Geld verholfen. Er hat für dieser Aktion u.a. den Virenschleuderpreis bekommen.

 

#wirfürhannes

Vor einigen Tagen hat er auf seinem Blog einen Beitrag geschrieben, in dem er ziemlich deutlich seinen Selbstmord angekündigt hat. Johannes ist bekannt, hat viele Freunde und ist mit vielen Bloggern vernetzt. Der Beitrag ging innerhalb von Minuten durch das Netz, schnell wurde der Hashtag #wirfürhannes gestartet und sehr viele Menschen haben den Beitrag verbreitet und nach Johannes gesucht.

Wenige Stunden später wurde leider bekannt, das es zu spät war. Johannes konnte nur noch tot gefunden worden. Er hat den Beitrag wohl vorgeplant und automatisch veröffentlichen lassen. Trotz des traurigen Anlasses möchte ich das hier ebenfalls erwähnen, denn Johannes Korten war bekannt als jemand, der sehr viel gutes im Netz getan hat und selbstlos anderen geholfen hat.

Johannes hat mehrfach gesagt:

„Das Netz ist ein guter Ort, wenn wir es gemeinsam dazu machen“.

 

Ich finde, diese Beispiele zeigen, das wir auf einem guten Weg sind. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, das Johannes Korten recht behält.

 

Johannes

Hallo, ich bin Johannes. Dies ist meine Spielwiese für verschiedene Projekte, Bilder, Quatsch, Ideen und Gedanken zu denen ich manchmal auch Interviews geben darf.

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